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Leben ist
der Kampf
ums Dasein.


Charles Darwin
1809 - 1882

 
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Das Leben im Forellenbach

Der Forellenbach ist der oberste Fließgewässerabschnitt, der durch starke Strömung sowie kühles, klares, sauerstoffreiches Wasser und kiesigen Untergrund gekennzeichnet ist.

Ellritze: Dieser bunte Süßwasserfisch kommt hauptsächlich in Gebirgsbächen, kleineren Flüssen und Seen vor, die sich durch besonders sauerstoffreiches Wasser auszeichnen. Ellritzen sind Schwarmfische, ihre Laichzeit liegt zwischen Mai und Juli.  Sie
dienen anderen Fischarten (z.B. der Bachforelle) als Nahrung.

Gründling: Gründlinge beanspruchen sauberes Wasser und können auch in durchsüßtem Meerwasser überleben. Sie sind gut getarnt und kommen (mit einigen Ausnahmen in Südeuropa) fast in allen europäischen Ländern vor. Es existiert eine ganze Reihe von Gründling-Unterarten, die jeweils unterschiedliche ökologische Nischen besiedeln.
Äsche: Ebenso wie der Gründling findet sich auch die Äsche in fast allen euopäischen Ländern. Sie hält sich bevorzugt in den verwinkelten und geschützen Uferbereichen auf und ist vor allem dort zu entdecken, wo sich schnellere und trägere Strömungen abwechseln. Die Äsche ist ein Schwarmfisch der zwischen März und Mai in Laichgruben in Sand und Kies ablaicht, die zuvor von den Männchen in den Boden geschlagen werden. Hauptnahrung der Äsche sind Insekten, die an der Oberfläche gefangen werden, aber auch Fische wie die Ellritze.
Bachforelle: Die Bachforelle ist nicht nur das Wappentier der Stadt Wernigerode sondern auch das unseres Vereins. Bachforellen leben stationär und können in unseren Gewässern Längen von bis zu 30 cm erreichen (unter Zuchtbedingungen bringt es die Bachforelle auf Längen von 60 cm und mehr bei bis zu 2 kg Körpergewicht.

Um die Bachforellen auf ihren Wanderungen zu unterstützen, errichtet der Verein Fischaufstiege in Holtemme und Zillierbach. Damit sorgen wir dafür, dass man dieses Wappentier auch in Zukunft von jeder Brücke und jedem Steg in Wernigerode aus beobachten kann.
Hasel: Die Hasel bevorzugt Bäche und Flüsse mit eher starker Strömung und ernährt sich vorwiegend von Insekten, Pflanzen und dem Laich anderer Fische. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie - im Gegensatz zu den meisten anderen in Bächen und Flüssen vorkommenden Fischarten - zum Laichen nicht stromaufwärts
sondern stromabwärts wandert.
Groppe: Dieser Süßwasserfisch bevorzugt sauerstoffreiches, kaltes Wasser. Da ihr die charakteristische Schwimmblase fehlt, bewegt sie sich durch ruckartige Schwimmbewegungen vorwärts. Groppen verbringen die meiste Zeit unter Steinen versteckt, wo sie auch ihre Nahrung - wirbellose Bodenbewohner - finden.
Schmerle: Die (Bach-) Schmerle zeichnet sich optisch durch die fleckige Bemusterung aus, die an eine Marmorierung erinnert. Sie ist - im Gegensatz beispielsweise zur Bachforelle - relativ unempfindlich gegenüber Verunreinigungen des Wassers, so dass man sie auch in Gewässern mit geringer Wassergüte finden kann. Hauptnahrung der Schmerle sind Insektenlarven und Reste von Wasserpflanzen

Das Leben im Teich

Der Teich ist ein oft künstlich geschaffenes stehendes Gewässer, das aufgrund seiner Lage, Größe und Tiefe sowie seiner chemischen, physikalischen und biologischen Gegebenheiten vielfältige Fischarten beheimaten kann.

 
 

Plötze: Die auch als "Rotauge" bekannte Plötze gehört zu den weitverbreitetsten Fischarten in ganz Europa. Ein Weibchen legt während der Laichzeit zwischen April und Juni bis zu 100.000 Eier, wodurch - selbst bei großen Verlusten durch Fressfeinde - eine stabile Population gewährleistet wird.

Plötzen sind wahre "Allesfresser": Neben Insektenlarven und Zooplankton stehen auch Weichtiere und Pflanzen auf dem Speiseplan des Rotauges.

Schleie: Schleien bevorzugen stehende und langsam fließende Gewässer und halten sich von schnellfließendem Wasser fern. Die Fische stellen äußerst geringe Ansprüche an den Sauerstoffgehalt und die allgemeine Wasserqualität, so dass sie auch in belasteten Flüssen noch gefunden werden kann.
Karausche: Dieser Süßwasserfisch wurde gemeinsam mit dem Karpfen in weite europäische Gebiete eingeschleppt. Man findet Karauschen primär in Seen und Talsperren, in Flüssen kommen sie dagegen eher selten vor. Karauschen ernähren sich vorwiegend von Pflanzen und wirbellosen Lebewesen.

Rotfeder: Die Rotfeder kann man aufgrund ihres Körperbaus leicht mit dem Rotauge (der Plötze) verwechseln - unterscheiden kann man beide Fischarten durch die Lage der Rückenflosse, die bei der Rotfeder erst hinter dem Bauchflossenansatz entspringt, bei der Plötze vor dem Bauchflossenansatz liegt. Rotfedern und Rotaugen kreuzen sich bisweilen, so dass man in unseren Gewässern auch Mischformen findet.

Ähnlich wie die Schleien stellen die Rotfedern sehr niedrige ökologische Ansprüche an ihre Umgebung.

Moderlieschen: Überwiegend in Tümpeln, Teichen und kleinen Nebenarmen findet man das Moderlieschen, einen in Mittel- und Osteuropa mäßig weit verbreiteten Planktonfresser. Moderlieschen haben eine sehr geringe Lebenserwartung und werden in der Regel nicht älter als zwei bis drei Jahre.
Bitterling und Teichmuschel

Symbiose im Teich - Der Bitterling führt zur Laichzeit seine Legeröhre in den Kiemenraum der Teichmuschel, seine Eier dort geschützt abzulegen. Die Larven der Teichmuschel entwickeln sich in den Kiemen der Bitterlings, der als Wirt fungiert.
 
 
 
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